Warum ich beim Erstgespräch so viele Fragen stelle…

Briefings sind für mich sehr wichtig (warum? das kannst du hier nachlesen) Besonders bei Logo- oder Webdesign ist es notwendig bestimmte Eckpunkte vorher abzuklären um „Griffe ins Klo“ zu vermeiden, denn die kosten vor allem Zeit und Nerven für beide Seiten. Wenn zum Beispiel eine Kundin einen bestimmten Stil, oder bestimmte Elemente fix verarbeitet haben will, kann ich gleich von Beginn an entsprechende Entwürfe machen (vorausgesetzt es macht auch Sinn).

Wenn meine Kunden bereits genauere Vorstellungen über ihre Designs haben, freut mich das immer sehr. Wichtig ist aber, dass sie trotzdem offen bleiben für neue Ideen. Oft erlebe ich es, dass sie sehr eingefahren sind auf etwas Bestimmtes, das aber in der Realität nicht funktioniert, oder nicht zu ihnen und dem restlichen Design passt.

Beim Erstgespräch versuche ich also meine Kundinnen so gut es geht kennenzulernen. Ich versuche zunächst das Unternehmen kennenzulernen. Was genau ist ihr Business-Vorhaben? Wer ist die Zielgruppe – das ist übrigens eine meiner Lieblingsfragen! Wie werden Kunden erreicht, wie wird kommuniziert etc.

Ich möchte aber auch immer ein bisschen etwas über ihr Leben und ihre Person zu erfahren. Wer ist die Person, für die ich ein Logo designen soll? Was macht sie gerne? Hat sie Familie? Was hat sie dazu gebracht dieses Business zu machen und aus welcher beruflichen Ecke kam sie? Was treibt sie an? Wie sieht sie sich selbst (im beruflichen Kontext)? Welche Herzensmission hat sie? … Das sind allerdings nur ein paar der vielen Fragen, die ich regelmäßig stelle.

Gab es in der Vergangenheit Probleme mit anderen KreativdienstleisterInnen?

Persönlich ist mir auch immer wichtig zu fragen, ob sie schon mit anderen Grafikerinnen zusammengearbeitet hat. Gab es da vielleicht Probleme? Hat etwas gut oder nicht gut funktioniert? Darüber bin ich gerne informiert, denn hat jemand vielleicht mal schlechte Erfahrungen gemacht, bin ich bemüht während der Zusammenarbeit dem entgegen zu wirken. Also zum Beispiel wenn jemand eine Designerin hatte, die sich nie zurückgemeldet hat, und bei der man nie so genau wusste woran man ist, versuche ich eben der Kundin regelmäßige Updates über den Fortschritt zu geben, damit sie nicht verzweifelt. Das schafft Vertrauen.

Aus all diesen Fragen kann ich mir ein Bild zu Person und Unternehmen machen – was für meine weitere Arbeit sehr wichtig ist. Da ich ja vor allem mit kleinen Unternehmen und EPUs zusammenarbeite geht das sozusagen von Herz zu Herz. Das klingt jetzt wahnsinnig kitschig, ist aber so. Die Kundinnen haben ihre Träume und wollen sie verwirklichen. Und dabei helfe ich ihnen grafisch 😊

Danke für’s lesen. Wenn du spezielle Fragen hast, schreib mir ein Mail an: office@sole-mediadesign.com

Mit sonnigen Grüßen

Sophie

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