Warum auf meiner Website keine Preise stehen

Im Internet sowie im „echten Leben“ gibt es zahlreiche Diskussionen, Pro- und Con-Listen sowie die unterschiedlichsten Meinungen zu diesem Thema. Man kann also sagen, es ist ein Thema, mit dem sich viele Menschen intensiv auseinandersetzen, ich möchte mich mit diesem Blog-Beitrag aber keinesfalls der Diskussion anschließen, sondern dir einfach nur einen Einblick in die Gründe geben, die mich dazu bewegt haben, keine Preisliste auf meine Website zu stellen.

Aufgepasst, schon geht’s los!

Noch eines kurz vorher: Ein indivuduelles Firmenlogo ist kein Produkt, dass du im Internet einfach mal schnell bestellen kannst und am nächsten Tag bringt es der Postbote. Es ist vielmehr eine Design-Leistung, die sehr von Können, Erfahrung und Stil der jeweiligen Grafikerin abhängt.

Wenn du also vorhast mit deinem Business bei deinen Kunden professionell rüber zu kommen, würde ich dir somit auf jeden Fall raten ein Logo individuell und auf dich zugeschnitten gestalten zu lassen!!

1. Ab-Preise regen mich auf

Du kennst das sicher: man sieht auf einem Plakat, einer Anzeige oder einer Preisliste  einen unglaublich günstigen Preis – toll! Doch dann kommt die Ernüchterung, denn ganz klein daneben entdeckst du plötzlich das eine Wörtchen, das alles verändert: ab.

Ab 100 Euro hat für mich keine konkrete Aussage, da man ja auf den ersten Blick eigentlich nicht genau weiß, was in dem Preis eigentlich enthalten ist. Also muss man erst recht eine Anfrage stellen, um herauszufinden, wie viel man bezahlen muss. Wozu dann das Ganze überhaupt? Ja, für eine ungefähre Preisvorstellung…. Das bringt mich auch gleich zu:

2. Wieso kostet es dann doch mehr?

Zu gebuchten Paketen wünschen sich die Kunden dann doch meistens noch dieses oder jenes dazu und im Endeffekt kostet es natürlich auch mehr, als den eigentlichen Paketpreis. Wenn ich vorab einen bestimmten Preis angebe (selbst wenn das schöne Wörtchen „ab“ dabei steht), muss ich im Nachhinein dann wieder argumentieren, wieso dieser höher ausfällt.

3. Ich berechne meine Preise gerne individuell.

Das soll nicht heißen, dass meine KundInnen für dieselbe Leistung unterschiedliche Preise zahlen. Es bedeutet nur, dass die angebotene Leistung nicht immer genau dieselbe ist.

Ein Beispiel: Eine Therapeutin, die größtenteils in ihrer näheren Umgebung tätig ist, braucht andere grafische Produkte von mir, als ein großes IT-Unternehmen. So unterschiedlich die Firmen und ihre Tätigkeiten sind, so vielfältig auch die Ansprüche und Anforderungen.

Außerdem rechne ich bei allen meinen Angeboten eine Kommunikationspauschale ein. Diese variiert ebenfalls, denn sie richtet sich nach dem Gesamtumfang des Projektes. Am liebsten führe ich vor dem Angebot ein ausführliches Telefonat oder Gespräch, wo ich gemeinsam mit meinen KundInnen bespreche, welche Endprodukte gebraucht werden. Danach erstelle ich ein Angebot, das genau auf diese individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

4. „Was kostet ein Logo?“

Diese Frage – wenn auch oft gestellt – ist leider nicht so einfach zu beantworten. Hier kommt es ebenfalls sehr auf die Anforderungen an das Produkt/die Firma an. Zu beachten sind hier auch immer die Nutzungsrechte (ein sehr umfangreiches Thema. Dazu werde ich wohl auch einen eigenen Artikel schreiben)

Ob du selbst also Preise auf deiner Website veröffentlichen solltest? Das kann ich dir natürlich nicht beantworten, besonders bei angebotenen Dienstleistungen ist das schwer zu sagen. Du kennst dein Business und deine Kundinnen aber selbst am Besten, um es abschätzen zu können. Und manchmal, da muss man auch einfach mal etwas ausprobieren, um herauszufinden, was für dich und dein Unternehmen funktioniert!

Danke für’s Lesen!

Mit sonnigen Grüßen

Sophie


Anmerkung: diese Auflistung beruht auf meiner persönlichen Meinung und hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

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