Karten auf den Tisch!

Klein aber oho. Visitkarten sind gerade in unserer digitalen Welt wichtiger denn je. In diesem Artikel zeige ich euch, was bei den kleinen Kärtchen zu beachten ist.

Heutzutage sind der Gestaltung von unseren Visitkarten kaum noch Grenzen gesetzt. Ja, ins Geldbörsel sollten sie passen, aber ansonsten kann man sich bei Material, Farben, Veredelungen und Prägungen so richtig austoben – es gibt einfach zahlreiche Möglichkeiten.

Karten mit Veredelungen wie Gloss-Lack oder speziellen Glanzfolien (gold, silber, usw.) fallen besonders auf und bleiben somit auch eher im Gedächtnis, da sie nicht nur optische Reize erzeugen, sondern sich auch anders „angreifen“. Da diese schicken Spielereien aber aufwändig produziert werden, sind sie in der Herstellung auch dementsprechend teurer. Da gilt es zunächst abzuwiegen wem du deinen Karten gibst, bzw. wo sie aufliegen werden. Für Karten, die als Streuartikel fungieren sollen, würde ich eher eine günstigere Herstellungsvariante empfehlen, da es bei aufgelegten Karten oft zu großen Streuverlusten kommt. Karten, die du deinen potentiellen Kunden oder Geschäftspartnern persönlich gibst, können ruhig etwas aufwendiger und kostspieliger sein.

Ich mache das zum Beispiel so, dass ich günstige Karten habe, die ich sehr großzügig verteile und hochwertige, die ich nur persönlich übergebe. Das Design ist bei beiden Varianten gleich, nur sind die günstigeren Visitenkarten aus einem anderen Material hergestellt und ohne Veredelung (in meinem Fall ein Relieflack).

Was gibt es also zu beachten? Hier eine kleine Checkliste:

1. Format

Das gängigste Format ist: 85x55mm (minimal variiert das natürlich je nach Druckerei), die Karten sollten von diesem nicht allzu weit abweichen. Ja, Visitkarten in einem anderen Format fallen auf, aber wenn sich deine Kunden dann drüber ärgern, dass man sie nicht gut einstecken kann, verfehlt das Produkt doch seinen Zweck.

2. Material

Material – das Papier sollte sich hochwertig und stabil anfühlen. Frag in der Druckerei auch nach Druck-/Papiermustern, wenn du dir unsicher bist. Zur Zeit sind Soft-Touch Oberflächen sehr beliebt.

3. Druckqualität

Druckqualität – klingt logisch, ist aber erwähnenswert. Dein Logo und die Daten sollten auf jeden Fall schön und professionell gedruckt werden.

4. Veredelungen

ein Logo lässt sich z.B. durch Relieflack oder Prägungen sehr edel hervorheben. Mit Veredelungen sollte man es aber nicht übertreiben, sonst wirkt die Karte schnell überladen.

5. Design

das Um und Auf. Achte hierbei darauf, dass die Karte nicht zu überladen gestaltet ist. Weniger ist hier auf jeden Fall mehr! Genaue Infos finden die Interessenten dann auf deiner Website.

6. Daten

welche Daten sollten auf deiner Karte stehen? Genaugenommen hängt das stark davon ab, wofür du sie verwendest, in welcher Branche du tätig bist und, und, und. Hier aber dennoch eine kleine Liste in der Liste:

  • Logo – das darf auf keinen Fall fehlen. Wenn du noch keines hast, melde dich bei mir, ich helfe dir da gerne weiter!
  • Name – Dein Name ist auch sehr wichtig. So weiß jeder gleich, wer der Ansprechpartner ist.
  • Berufsbezeichnung – damit sich alle auskennen. Vielleicht haben sie deine Karte ja zufällig gefunden und wissen nicht genau was du tust.
  • Telefonnummer
  • Email Adresse
  • Website – dort finden sie im besten Fall genauere Infos über dich und dein Unternehmen. Auch hier gilt: wenn du diesbezüglich Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.
  • Anschrift
  • Firmenslogan – falls vorhanden und kein Muss.

Diese Daten sollten unbedingt auf deine Karte. In einigen Fällen machen aber auch Foto von dir, QR-Codes oder Social Media-Icons Sinn. Hierfür würde ich auf jeden Fall den Rat eines Profis heranziehen. Wer das macht? Ich, natürlich. Schreib mir ein Mail an office@sole-mediadesign.com, und dann besprechen wir gemeinsam deine neuen Visitkarten!

Scheue nicht davor, deine Visitkarte an potentielle Kunden oder bei Netzwerktreffen zu verteilen – du weißt nie, wo oder bei wem diese einmal landet.

Übrigens, manche Druckereien bieten auch vorgefertigte Designs an. Davon würde ich dir für dein Business eher abraten, denn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anderer genau die selben Karten hat, ist einfach zu hoch. Außerdem möchtest du doch durch deinen professionellen Auftritt überzeugen – und da zählen oft die kleinen Details!

Tipp: Abonniere die Newsletter von Druckereien, diese bieten immer wieder spezielle Visitkarten-Aktionen an, bei denen man dann den ein oder anderen Euro spart.

Wenn du noch Fragen zum Thema Visitkarten hast, melde dich einfach bei mir.

mit sonnigen Grüßen

Sophie

Noch keine Kommentare

Verfasse einen Kommentar

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?