Immer wieder werde ich gefragt, ob meine Logos (also die, die ich für meine Kundinnen erstelle) gechannelt sind. Bisher habe ich darauf keine klare Antwort formulieren können und mich auch nicht wirklich getraut dies zu tun. Aber diesen Artikel nehme ich als Anlass mich damit auseinanderzusetzen.

 

Bin ich ein Logo-Channel?

 

Zunächst mal möchte ich kurz erklären, was channeln oder Channeling bedeutet. Dies ist ein sehr abstraktes Thema, welches ich versuchen möchte, sowohl verständlich als auch bodenständig und möglichst „unesoterisch“ zu erklären. Channel übersetzt bedeutet schlichtweg Kanal.

Was ist Channeling

Beim Channeling an sich geht es darum, Signale, Informationen, Bilder, Botschaften, Inspirationen,.. zu kanalisieren und zu empfangen.

Die Person, die diesen Kanal zur Verfügung stellt und auch für die „Wartung“ (auf dieses enorm wichtige Thema gehe ich noch ein) verantwortlich ist, nennt man Medium. Wobei ich persönlich diesen Ausdruck nicht mag. Jedenfalls hat diese Person, wie jede andere auch, ihre Verbindung zur geistigen, spirituellen Welt. Ihren Kanal eben. Du kannst das auch als siebten, zehnten oder dröflzigsten sensitiven Sinn bezeichnen, wenn du damit besser zurechtkommst.

 

 

Wie funktioniert das?

Die Person, die den Kanal zur Verfügung stellt, kann die spirituelle Crew (wie ich gerne die geistige Welt nenne) um Informationen bitten. Diese können in unterschiedlichster Form wahrgenommen werden. Es können Botschaften, Bilder, Informationen, Gerüche, Geschmäcker, Gefühle usw. sein. Das ist ganz unterschiedlich.

Die Aufgabe des Channels ist es dann, diese zu „übersetzen“. Dabei ist es enorm wichtig, dass keine eigenen Themen miteinfließen. Das würde die Übersetzung ja verfälschen.

Diese „Übersetzung“ kann auch die unterschiedlichsten Formen annehmen. Malerei, Bildhauerei, Kunst im allgemeinen, Texte, gesprochene Botschaften, und vieles vieles mehr! In meinem Fall äußert sich diese „Übersetzung“ in Form von Logos.

 

Was kann gechannelt werden?

Also meines Wissens nach so gut wie alles.Das Universum, Energien,…

Mir persönlich am liebsten ist das Channeln der Spirituellen Crew, die uns begleitet. Dabei werden durch den Channel Botschaften an die Person übertragen, die von ihrer Spirituellen Crew, ihren Spirit-Guides, an sie gerichtet sind. Grundsätzlich kann jede Person mit ihrer Crew in Verbindung treten, es erfordert aber ein bisschen Übung die Botschaften auch zu empfangen.

 

Was ist bei einem Channeling wichtig?

Für mich ist die oberste und allerwichtigste Regel, dass die Person ihren Kanal „sauber“ halten muss. Du kannst dir das so vorstellen: Sprechen kannst du mit jedem, nur wer ist am anderen Ende der Leitung?

Wieso das wichtig ist und was wenig lichtvolle Wesen damit zu tun haben, darauf möchte ich hier nicht im Detail eingehen. Das würde ein bisschen den Rahmen sprengen.

Die zweite wichtige Sache ist, dass es in meinen Augen unter keinen Umständen in irgendeiner Form manipulativ sein darf. Deshalb erzwinge ich beim Entwerfen die Connection auch nicht.

 

Wieso zu einem Channel gehen und nicht einfach selbst channeln?

Naja. Natürlich kannst du auch selbst in Kontakt mit deiner Spirit-Crew gehen. Das ist sogar auch sehr ratsam in meinen Augen. Aber es geht ja vor allem auch um die Übersetzung der Botschaften. Und in meinem Fall auch die Fertigkeit dieses in ein Business-Logo zu verwandeln.

Es ist auch immer etwas Anderes, wie diese Botschaften verpackt sind. Und natürlich auch, wie gut „gewartet“ der Kanal ist.

 

Wie fließt das in meine Arbeit ein?

Das ist die wohl wichtigste Frage in diesem Blogartikel.

Beim Gestalten eines Business-Logos für meine Kundinnen habe ich meine eigene Herangehensweise entwickelt. Zuallererst steht immer das Briefing. Das ist das Herzstück, denn darauf basiert das Design. In einem dem Briefing folgenden Gespräch, lerne ich die Kundin dann nochmal genauer kennen. Soweit ist mal alles „normal“. Sobald ich mich an die Entwürfe setze, geht’s los. Wenn du mehr über den Ablauf des Logodesigns wissen möchtest, lies diesen Artikel.

Zuerst konzentriere ich mich ein paar Momente lang auf meinen Atem. Dann erde ich mich und connecte mich. Und ganz wichtig: ich achte darauf, den Kanal „durchzuputzen“. Nicht dass da was drinnenhängt, was nicht reingehört. Manchmal zünde ich auch noch eine Kerze, ein Räucherstäbchen, Duftlampe oder Weihrauchbrenner oder so an.

Erst dann gehe ich nochmal die Antworten der Kundin und meine Notizen vom Gespräch durch und, wenn die Kundin es zulässt (!), verbinde mich mit ihr. Dieser Punkt ist mir wichtig zu betonen, denn nicht bei allen kann ich eine Connection herstellen. Und das ist auch ok so, denn es kann sein, dass bei einer von uns beiden etwas nicht ganz in Harmonie ist.

Dann zeichne ich drauf los und schaue einfach, was dabei rauskommt. Manchmal sind das schon ganz konkrete Sachen, manchmal eher kryptische Symbole oder ähnliches.

Sobald ich damit fertig bin, beende ich die Verbindung (like it is ever really over :D) und begutachte die Skizzen. Dann beginnt wieder der ganz „normale“ Designprozess. Also Schriften suchen, Farben vorauswählen, Entwürfe digitalisieren und auswählen welche davon passen.

An dieser Stelle möchte ich dir eine kleine Anekdote von der Zusammenarbeit mit einer Kundin erzählen:

 

Ich habe beim ersten Skizzieren der Entwürfe ein Symbol zu Papier gebracht. Ich hatte keine Ahnung, was es bedeutet. Es lag irgendwo zwischen Libelle und Keimling einer Pflanze. Irgendwie hatte es aber was. Also habe ich es in die Entwürfe mit aufgenommen. Es hat mich auch bei der Auswahl, welche Entwürfe ich der Kundin zeige nicht losgelassen. Also ist es in die Entwurfspräsentation gekommen.

Bei der Präsentation – ich erzähle immer ein bisschen was zu den Entwürfen, wie sie entstanden sind, was sie bedeuten, was daraus entstehen könnte,… – konnte ich immer noch nicht erklären, was dieses Symbol bedeutet. So habe ich es auch der Kundin formuliert. Sie war sofort Feuer und Flamme, denn sie konnte genau erklären, was dieses Symbol ist, was es bedeutet und wieso es zu ihr gehört.

 

Das war der Moment, der mir den allerletzten Schubs gegeben hat, diesen Artikel zu schreiben.

Wie funktioniert Channeling für Businesslogos?

Was bringt ein gechanneltes Logo?

Diese Art von Businesslogo hilft dir dabei dich deinen KundInnen, Mitbewerbern,… so zu zeigen, wie du wirklich bist. Denn es ist aus deinem höchsten Wohl entstanden. Klar, es kann auch sein, dass es nach einiger Zeit überarbeitet werden muss, denn du entwickelst dich ja auch weiter und jedes Logo zeigt eine Momentaufnahme. Auch, wenn es eine Momentaufnahme von deinem höheren Selbst ist.

 

Wo ist der Unterschied zu einem „normalen“ Logo?

Meine Herangehensweise an Logodesign ist seit Beginn meiner Selbstständigkeit so, dass ich FÜR die Kundin designe. Also speziell, individuell und angepasst. Das allein macht aber noch kein gechanneltes Logo.

Der grobe Unterschied liegt darin, dass ein „normales“ Logo einfach „nur“ schön designt ist. Do not get me wrong! Das ist auch eine Tatsache, die nicht zu unterschätzen ist. Gleichzeitig sollte jedes professionelle Businesslogo gewisse Parameter berücksichtigen.

Ein gechanneltes Logo hingegen ist wie eine Botschaft von deiner Spirit-Crew an den Rest der Welt. Übersetzt und schön verpackt in einem Businesslogo.

 

Ist jede Grafikerin ein Logochannel?

Naja. Nicht zwingend. Grundsätzlich schon, weil, woher sonst kommen Ideen? Aber es gibt einfach so viele verschiedene Ansätze und Möglichkeiten. Da nehme ich mir nicht heraus das zu behaupten.

 

Muss jeder ein gechanneltes Logo haben?

Nein.

 

Mein Tipp an dich: Nur, weil (endlich) auf Social Media mehr und mehr über Rauhnächte, Meditation, Higher Self, Spirit-Guides und Co. geschrieben wird, heißt das noch lange nicht, dass das für dich passen muss. Achte sowohl bei der Wahl deiner Designer, als auch bei anderen Menschen, mit denen du arbeiten möchtest, auf die Chemie und überprüfe die Angaben, die sie machen.

„Es ist total spannend zu sehen, wie du mein Sein spiegelst und das in ein Logo verpackst“

– eine Kundin bei der Entwurfspräsentation

 

Also, um diesen Artikel abzuschließen, möchte ich nochmal auf die Fragestellung eingehen, ob ich ein Logochannel bin.

Ja, trotzdem steht auf meiner Visitenkarte weiterhin Logodesignerin und nicht Medium. Vorerst zumindest 😊

 

 

Also. Danke für’s Lesen. Wenn du möchtest, teile gerne deine Gedanken in den Kommentaren mit mir.

mit sonnigen Grüßen

Sophie

Mary, holistic Brand- und Webdesignerin • marymattiolo.com

..als ob ein Lichtstrahl aus der Mitte des Universums direkt in mein Innerstes getroffen hätte!

Liebe Sophie, bereits mein erstes Logo von dir war damals einfach nur der Hammer. Da sich mein Business und ich aber weiterentwickelt haben, war es Zeit für ein Neues und dass ich dieses wieder von dir designen liess, liegt auf der Hand. Als ich mein neues Logo bei der Entwurfspräsentation das erste Mal sah, fühlte es sich so an, als ob ein Lichtstrahl aus der Mitte des Universums direkt in mein Innerstes getroffen hätte und ich war einfach nur sprachlos! So punktgenau und ja wirklich perfekt passend und genau das aussagend, was in Worte nicht zu fassen ist, hast du in meinem Logo vereint. Ich LIEBE es und denke sogar darüber nach, es mir zu tätowieren. Es vereint alle mir wichtigen Dinge in meinem Leben und strahlt dies auch genauso aus. Von Herzen DANKE!!!

6 Kommentare

  1. Wow, Sophie, was für ein extrem spannender Blogartikel! Ich finde es super, dass du uns an dem Prozess teilhaben lässt und deine Herangehensweise ganz wunderbar! Absolut besonders und wunderschön!

    Liebe Grüße
    Sonja

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