Wie du deine Grafikerin briefst…

und dadurch Problemen vorbeugst.

Du hast dir eine Kreativdienstleisterin engagiert um die bei der Umsetzung von etwas zu helfen. Du hast aber nicht wirklich einen Plan, was sie beim Briefing alles von dir wissen will? Du weißt nicht so richtig, wie du formulierst, was du möchtest? Oder hast du schon mal mit jemandem zusammengearbeitet und es gab Kommunikationsschwierigkeiten? Die haben dann zu Unstimmigkeiten oder gar zu Streit geführt? In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie du Kreativdienstleister einfacher briefen kannst und dadurch von Beginn an für erfolgreiche Zusammenarbeit sorgst.

Warum Briefings so wichtig sind, kannst du hier nachlesen. Die Zusammenarbeit zwischen Kreativdienstleisterinnen und Kundinnen ist grundsätzlich sehr easy und problemlos. Jede ist eben Profi auf ihrem Gebiet und vertraut darauf, dass ihr Gegenüber ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen erledigt. Ein Erst- bzw. Kennenlerngespräch hat auch bereits stattgefunden und du bist jetzt bereit sie zu beauftragen.

Um bereits beim Briefinggespräch klar und deutlich zu kommunizieren,  habe ich hier eine kurze Liste zusammengefasst. So kannst du dich schonmal darauf vorbereiten und Missverständnissen vorbeugen.

1. Communikation is Key!

Du hast Ideen? Dann teile sie mit. Es bringt niemandem etwas, wenn du das für dich behältst. Auch Designerinnen können in den seltensten Fällen Gedanken lesen.

2. Was du willst?

Willst du ein Logo, eine Website, Visitkarten, Flyer, Folder, Poster? Oder doch etwas Anderes? Lass dich auch beraten und frage die Designerin, welche Materialien für dich Sinn machen.

3. Suche dir Inspiration!

Pinterest bietet sich dazu gut an. Erstelle auch ein Board mit Ideen, die dir gut gefallen und lade die Grafikerin dazu ein. Aber ACHTUNG! Sei trotzdem offen für Vorschläge. Oft sind Kundinnen sehr eingefahren auf die Ideen, die sie online gefunden haben. Diese passen aber manchmal nicht zur Person oder zum Business. Bleibe deshalb für Vorschläge offen und vertraue darauf, dass deine Grafikerin das Beste für dich und dein Business will. Du hast sie schließlich beauftragt, weil du ihre Arbeit gut findest!

4. Bringe Negativ-Beispiele.

Du hast beim Surfen etwas gesehen, dass dir gar nicht gefällt? Kommuniziere das. So kannst du von Vornherein vorbeugen, dass die Grafikerin mit diesen Vorschlägen kommt. Dies können auch Details wie bestimmte Farben sein.

5. Dein Stil?

Ist dein Style eher modern, klassisch, schlicht, etc. Überlege dir vor dem Gespräch in welchem Stil du dein Marketingmaterial haben willst. Diese sollten zu dir, deinem Logo (wenn schon vorhanden) und deinem Business passen.

6. Dein Budget?

Welches Budget hast du für die Gestaltung? Überlege wie viel du ausgeben kannst/willst und kommuniziere auch das. Ich persönlich frage mittlerweile immer danach. Nicht um zu wissen, wie viel Geld ich verlangen kann, sondern vielmehr um vorab zu wissen, wie viel der Kunde ausgeben kann. So kann ich auch von Anfang an sagen, was es für dieses Budget an Leistung gibt. Wenn du also von vornherein weißt, dass du (Hausnummer) 1.500 Euro zur Verfügung hast, dann teile es auch mit.

7. Die gute alte Zielgruppe…

Kein Logo, keine Website, kein Marketingmaterial kann gestaltet werden ohne zu wissen für wen! Definiere deine Zielgruppe. Wenn du Unterstützung dabei brauchst, helfe ich dir gerne. Weiterhin ist es hilfreich dein Business definiert zu haben – also was genau du anbietest und wie deine Kunden dich wahrnehmen sollen. Weitere Details werden aber für gewöhnlich im Gespräch noch geklärt.

8. Lass dir (und deiner Grafikerin) genügend Zeit.

Überlege dir, bis wann du die Unterlagen fertig haben musst. Gehe aber im Gespräch auch noch auf die Kreative ein und beachte wie lange die Erstellung der Materialien braucht. Sei bei diesen Deadlines bitte realistisch. Ein Logo innerhalb von 2 Wochen fix fertig zu haben ist in dem meisten Fällen nicht drin – da steckt einiges an Arbeit und Kreativität drin, die nunmal gerne ein Zeitchen dauert.

Das wars auch schon – dies ist allerdings nur ein kleiner Teil des Briefings. Wie du dich noch vorbereiten kannst? Überlege dir einfach, wie du dich und dein Unternehmen am Besten jemandem fremden beschreiben kannst. Mit meinen Kundinnen bespreche ich (und viele andere auch) auch noch einige mehr Punkte, aber die kommen besser spontan. Lass dich einfach überraschen.

Wenn du dir diese Punkte vorab überlegst, sollte einem produktiven Briefinggespräch nichts mehr im Weg stehen.

Du brauchst Unterstützung bei der Umsetzung deiner Soulmission? Kontaktiere mich gerne und wir vereinbaren gleich ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Danke für’s Lesen

Mit sonnigen Grüßen

Sophie

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